Für welche Hunde ist Agility geeignet?
Es gibt zwei Grundvoraussetzungen, die auf jeden Fall erfüllt sein müssen, wenn Sie mit Ihrem Hund Agility machen möchten: erstens, er muss gesund sein und zweitens, er muss mindestens ein Jahr alt sein, damit er sich beim Sprungtraining keine wachstumsbedingten Verletzungen zuzieht.
Allerdings spricht nichts dagegen, schon den Welpen mit auf den Agility-Platz zu nehmen, um ihn spielerisch mit den Geräten vertraut zu machen. Mit 15 Monaten wird der Hund zur Begleithundeprüfung zugelassen, die die Voraussetzung für eine Teilnahme an Wettkämpfen ist. Dort muss er unter Beweis stellen, dass er mit dem Grundgehorsam (sitz, bleib, bei Fuß, etc.) vertraut ist.
Generell kann jeder Hund Agility betreiben, aber wie weit man geht, sollte von den Möglichkeiten des Hundes abhängig gemacht werden. Ein Bernhardiner wird sich niemals mit einem Border Collie im Wettkampf messen können und gerade schwere und große Hunde sollten unter ständiger tierärztlicher Aufsicht stehen, wenn sie aktiv am Sprungtraining teilnehmen.
Wenn man dann noch darauf achtet, dass der Hund nicht überfordert wird und er Spaß am Agility hat, steht dem Sport auch hier nichts im Wege. Übrigens, um faire Bedingungen zu schaffen, werden Hunde in zwei unterschiedliche Klassen eingeteilt: bei einer Widerristhöhe von über 40 cm gelten sie als Maxi-Hunde, unter 40 cm dagegen gehören sie zur Mini-Klasse. Die Höhe der Hindernisse wird entsprechend angepasst.
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